Unsere Wahl: Die Gebirgslärche

Wir verwenden den Begriff “Gebirgslärche“. Die Lärche wird im Alpengebiet schon seit Jahrhunderten erfolgreich im Außenbereich in frei bewitterten Konstruktionen eingesetzt. Und das, obwohl Lärche allgemein als mäßig dauerhaft klassifiziert wird. Die spezielle Eignung der Lärche ergibt sich aufgrund der Wuchsbedingungen in den Alpen. Insbesondere das langsame Wachstum (= enge Jahr- ringe/Verkernung) lassen die Lärche ihre natürliche Resistenzfähigkeit in wesentlich höherem Maß entwickeln als dies bei Lärche im Flachland der Fall ist.

Wegen der Abweichung zwischen der allgemeinen Klassifizierung und den überlieferten sowie unseren eigenen Erfahrungen haben wir in einer von uns in Auftrag gegebenen Untersuchung
an der Forstwirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München die natürliche Dauerhaftigkeit des alpinen Gebirgslärchenholzes (larix decidua) untersuchen lassen. Die Untersuchung wurde im Rahmen der Diplomarbeit von Herrn Andreas Füller geführt und von den Herren Prof. Dr. H. Schulz und Prof. Dr. D. Grosser betreut.


Das Ergebnis der Arbeit ist:
Nicht imprägniertes alpines Gebirgslärchenholz ist für die Herstellung von dauerhaften Holzspielgeräten gut geeignet, wenn sie ,die Regeln des konstruktiven Holzschutzes beachtend, verbaut wird und zusätzlich die auf der nächsten Seite aufgeführten, strengen “Richter-Holzqualitätskriterien” erfüllt.